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Ein Hauch von Welt

Österreich vor und nach Saint Germain
Verfasser/in: Suche nach diesem Verfasser Köhler, Thomas Walter; Mertens, Christian; Pelinka, Anton
Verfasserangabe: Thomas Walter Köhler, Christian Mertens, Anton Pelinka (Hg.)
Jahr: 2020
Mediengruppe: B.Sach.Erw/L.sagg.ad
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Inhalt

Am 10. September 1919 wurde der Vertrag von Saint Germain zwischen den Siegermächten des Ersten Weltkriegs und jenem Rest (Georges Clemenceau) abgeschlossen, der nach dem Zerfall der Donaumonarchie als Alpenrepublik übrig geblieben war. Das supranationale Österreich, das im internationalen Konzert mit dem Anspruch, europäische Großmacht zu sein, mitgespielt hatte, gab es nicht mehr. Der von der Mehrheit der Österreicherinnen und Österreicher erstrebte Anschluss an Deutschland wurde untersagt. An eine souveräne Zukunft als kleines Land glaubten die wenigsten.
Bis heute sucht Österreich immer wieder nach seiner neuen alten Rolle in der Welt: in seiner mitteleuropäischen Nachbarschaft, im (geografischen Zentrum) der Europäischen Union bzw. als Sitz der Vereinten Nationen und neutraler Mittler zwischen Politiken und Kulturen weltweit. Gerade deshalb gilt es, Österreichs Perspektiven in Vergangenheit und Gegenwart für die Zukunft - als Hauch von Welt - (wieder) bewusst(er) zu machen, seine inzwischen oft ins Geheime versunkenen vielfältigen Narrative wieder in Erinnerung zu rufen.

Details

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Verlag: braumüller
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Systematik: Suche nach dieser Systematik Ge 5.2
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ISBN: 978-3-99100-280-2
Beschreibung: 560 Seiten : Illustrationen
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Sprache: deutsch